Die verschiedenen Slackline Varianten

Das klassische Slacklinen oder auch Funlinen in niedriger Höhe
Klassisches Slacklinen in geringer Höhe

Über die letzten Jahre hat sich der Slackline Sport rasant entwickelt. Inzwischen gibt es nicht mehr nur das "klassische Slacklinen", sondern zahlreiche Unterbereiche haben sich herausgebildet. Die verschiedenen Slackline Varianten wollen wir im folgenden Beschreiben.

 

Funline - die normale Slackline

Die Lowline/Funline ist wohl die gebräuchlichste Art der Slackline. Diese wird – wie der Name schon verrät – ungefähr auf Kniehöhe gespannt und ist entsprechend besonders anfängerfreundlich. Bei der Lowline muss man sich kaum Gedanken um Aufbau und Sicherung der Line machen, außerdem ist das Verletzungsrisiko bei günstigem Boden (wie Sand oder Gras) verhältnismäßig gering.

Beliebte Tricks und Übungen sind: Stehen, Gehen (vor- und rückwärts), Umdrehen, Aufstehen, Hinsetzen, Hinlegen, „Surfen“, Aufspringen, …

Geeignete Funlines sind zum Beispiel: 15 Meter Rookie Flashline | Orange Wing 15 Meter Set

 

Tricklines / Jumplines

Tricklinen auf einer Jumpline - Sprünge und dynamische Tricks
Springen auf einer Slackline Jumpline

Eine Jumpline ist eine spezielle Art der Slacklines. Tricklines werden extrem fest gespannt und fungieren entsprechend als eine Art Trampolin.

Das Band selbst muss dynamische Eigenschaften mitbringen um möglichst viel Energie aufnehmen und zurückgeben zu können um hohe Sprünge und Tricks machen zu können. Entsprechend kann zwar prinzipiell jede Slackline zum springen verwendet werden, aber wer richtig Tricklinen will, der sollte sich direkt ein dafür geeignetes Slackline Band zulegen.

Geübte Personen können auf einer Jumpline zahlreiche beeindruckende Tricks. So zum Beispiel: 180° und 360° Drehungen, Rückwärtssalto und Vorwärtssalto mit Landung auf der Slackline, Line Transfers (Sprünge von einer zur anderen Line), Buttbounce, Chestbounce, Schrauben und vieles mehr.

Empfohlene Tricklines: Freak Flashline 25 Meter Set (oder zum Ausprobieren: Elephant Rookie 15 Meter)

 

Longlines - der Reiz der Länge

Longliner auf eine Slackline mit 60 Meter Länge
60 Meter Longline - lange Slacklines

Bei der Longline wird versucht eine möglichst lange Strecke auf einer Slackline zu gehen. Je länger die Line wird, desto ruhiger muss der Slackliner gehen. Starke Schwingungen (zB durch Wind) in der Line steigern die Herausforderung an Balance und Ausdauer. Eine stark schwingende Longline ist so gut wie nicht mehr zu kontrollieren.

Außerdem muss eine Longline durch ihr Eigengewicht und die große Distanz relativ hoch gespannt werden (bei einer 100 Meter Line liegen die Ankerpunkte je nach Spannsystem und Zugkraft bei ca 2 Meter Höhe), was gerade für Anfänger Risiken und Gefahren birgt. Entsprechend sollten sich nur fortgeschrittene Slackliner auf einer Longline versuchen.

Ab welcher Länge es sich um eine Longline handelt ist nicht festgelegt, aber ab 50 Metern kann wohl von einer Longline gesprochen werden.

Empfohlene Longlines: 50 Meter Longline Starter Set

 

Highlines – die Spannung der Höhe

Eine hoch gespannte Line die als Highline bezeichnet wird
Highline über einen Fluss - Slackline

Highlines werden in beliebigen Höhen angebracht. Angefangen bei einigen Metern bis hin zu einer Slackline zwischen zwei Bergspitzen in mehreren hundert Metern Höhe.

Highlines müssen beim Begehen extrem gut gesichert sein (mit der so genannten "Leash"). Denn ein gefahrenloses Abspringen ist auf einer Highline nicht mehr möglich. Aus diesem Grund sollte man das Highlinen auch ausschließlich mit kompetenter Begleitung probieren. Andernfalls besteht Lebensgefahr!

 

Rodeolines – Freestyle

Rodeoline - eine Abwandlung des Slacklinens
Eine Rodeoline im Park

Eine Rodeoline wird zwar an den Ankerpunkten recht hoch angebracht, befindet sich aber in der Mitte direkt über dem Boden. Bedingt durch das Durchhängen ist das begehen einer Rodeoline deutlich schwieriger als das begehen einer normalen Line.

Außerdem ist die Gefahrt zu stürzen stark erhöht da die Line unter Belastung die Füße seitlich wegzieht. Der erste Rodeo-Versuch sollte also durchaus mit Hilfe durch kräftige Hände unternommen werden.

Wenn sich dann mit etwas Training ein Gefühl für die Line eingestellt hat, hat kann sich langsam weiter voran getastet werden.

Tricks auf der Rodeoline: Gehen, Drehen, Schwingen, blind laufen, jonglieren

Empfohlene Rodeolines: 25 Meter blue Wing Set | orange Wing 25 Meter Set

 

Waterlines – ein nasses Vergnügen

Eine Slackline die über den See gespannt ist
Eine Waterline über einem See

Die Waterline ist eine ganz normale Slackline, die über ein Gewässer gespannt wird. Das begehen einer Waterline ist deutlich schwieriger, da dem Slackliner Fixpunkte fehlen. Bei Flüssen spielt zusätzlich die Bewegung des Untergrunds eine entscheidende Rolle.

Der große Vorteil der Waterline ist die sichere Landung im Wasser, wodurch weitestgehends gefahrlos ausprobiert werden kann. So zum Beispiel Salti. Zu beachten ist die ausreichende Tiefe des Gewässers.

Bilder von einer Waterline

 

Für Waterlines empfehlen wir eines dieser Slackline Sets

 

Varianten des Slacklinens 5 von 5 Sternen, basierend auf 5 Stimmen

War dieser Artikel hilfreich?

Helfen Sie uns, unser Angebot zu verbessern. Mit der Abgabe Ihre Bewertung für diesen Beitrag helfen Sie uns, hochwertige Qualität zu liefern und Fehler und zu kurz geratene Beschreibungen auszubessern. Vielen Dank!

Breite Auswahl an hochwertigen Slackline Sets für Anfänger im Shop von Slackliner-Berlin