Baumschutz beim Slacklinen

Baumschutz für das Slacklinen
Baumschützer für den Schutz der Bäume beim Slacklinen

Umso mehr Slackliner es weltweit werden, desto wichtiger ist das Thema Schutz der Bäume. Denn beim häufigen Spannen einer Slackline an den selben Bäumen, kann die Rinde des Baums geschädigt werden. Konkret heißt das, der Slackline Baumschutz hilft dabei:

  1. einem verstärkten Abrieb der Rinde vorzubeugen,
  2. Slackline-Verboten in städtischen Parks vorzubeugen und
  3. die Slackline vor Schäden durch die zum Teil scharfkantige Baumrinde zu schützen.

Junge Bäume sollten möglichst gemieden werden. Bei diesen kommt es scheinbar zu Quetschungen unter der Rinde, wodurch langfristige Schäden nicht ausgeschlossen werden können. Ein Mindestumfang von ca. einem Meter, wird als ideal angesehen.

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Gute Informationen zum Thema „Baumschutz“ bietet auch der JDAV Bayern auf ihrer Seite: https://www.jdav-bayern.de/themen/slackline00/

Welche Bäume zum Slacklinen verwenden?

Die folgenden Kriterien sollen bei der Wahl der Bäume für das Spannen von Slacklines berücksichtigt werden:

  • Nur gesunde Bäume verwenden.
  • Bei Rindenschaden keine Slackline spannen.
  • Regelmäßig die Bäume wechseln (nicht immer den selben Baum verwenden).
  • Bei Bewegung der Bäume im Erdreich sollte man diese Bäume nicht nutzen und sehr vorsichtig sein.
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Wo ist das Slacklinen verboten?

Es gibt einige wenige Städte in Deutschland (und Österreich), in denen das Slacklinen verboten ist. Allerdings ändern sich diese Regeln zum Glück immer mal wieder. In der Regel zugunsten der Slackline-Community. Zwischen 2010 und 2015 gab es mal eine Verbotswelle. In dieser wurden einige schnelle Slackline-Verbote ausgesprochen, ohne sich mit den Folgen zu Beschäftigen. Und die meisten davon wurden durch intensive Auseinandersetzung der Slackline-Szenen mit den Städten erfreulicherweise auch wieder aufgehoben oder auf bestimmte Zonen reduziert. Verboten ist das Slacklinen (mit Einschränkungen) unter anderem in:

  • Stuttgart,
  • München (aber z.B. erlaubt im Englischen Garten),
  • Köln („Die Trendsportart Slacklining ist nur an Bäumen mit besonderer Schutzvorrichtung und auf speziellen Plätzen zulässig“ – siehe PDF „Was ist erlaubt in den Kölner Grünanlagen?„),
  • Karlsruhe (mehr Infos dazu ein Stück weiter unten),
  • Innsbruck (Österreich) – außer in speziell dafür errichteten Slackline Parks

Hinweis: Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf vollständigkeit und soll nur einige Beispiele aufzeigen.

Ein schönes Beispiel für eine dieser Regulierungen ist Karlsruhe:

§ 3, (2) In öffentlichen Anlagen ist darüber hinaus untersagt, Punkt 6.

Befestigungen aller Art an Einrichtungen, Bäumen und Sträuchern, insbesondere Schilder, Plakate, Slacklines (ausgenommen Slacklines, die mittels spezieller Kambiumschoner an dickborkigen Gehölzen fachgerecht angebracht werden) anzubringen,

Aus der Polizeiverordnung der Stadt Karlsruhe zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Straßen und Anlagen und zur Abwehr von umweltschädlichem Verhalten (Straßen- und Anlagenpolizeiverordnung, StRAnlPolV): https://web1.karlsruhe.de/Stadt/Stadtrecht/s-1-1.php

Abhilfe schaffen Slackline Parks. Also künstliche Anlagen (Pfosten oder ähnliches), an denen eine Slackline befestigt werden kann. Das sind zugleich auch automatisch Hotspots für den Sport und begehrte Treffpunkte für Slackliner, Jongleure, Akrobaten, Acro-Yogis usw. Wenn Städte also Verbote an Bäumen prüfen, dann sollten Sie in jedem Fall ausreichend Alternativen für die vielen bageisterten Slackliner anbieten. Ein Mehrwert für die ganze Stadt und ein Muss in einer Gesellschft, die viel Zeit im Büro, vor dem Handy und Fernseher verbringt.

Wie schütze ich die Bäume?

Jedem Slackliner sei also ans Herz gelegt die Bäume zu schützen – im Interesse der Bäume, der eigenen Slackline und um möglichen Verboten vorzubeugen.

Einfach einen Baumschutz zwischen Slackline und Baum anbringen. Jedes hochwertige Slackline Set bringt einen solchen Schoner mit. Dadurch wird besonders der Abrieb der Rinde verhindert und der Druck auf den Baum etwas verteilt. Als Baumschutz kann alternativ auch alter Teppich, Decken, Handtücher usw. verwendet werden. Wichtig ist der Abriebschutz und das Verteilen des Drucks.

Was für Baumschutz / Material?

Was für Baumschutz du verwendest ist eigentlich egal. Um den Abrieb von Rinde vorzubeugen und Quetschungen am Baum zu verhindern, muss der Druck bestmöglich verteilt werden. Das geht dann, wenn eine Unterlage vorhanden ist. Je dicker der Baumschutz desto besser.

Wer kein Geld ausgeben möchte kann wie oben erwähnt Teppichreste, Decken oder ähnliches Material verwenden.