Mit dem Slacklinen ausgeglichen durch den Alltag

vom 07.05.2019 13:12

Die Parks werden grüner, die Sonne zeigt sich und die Lust am Outdoorsport nimmt wieder zu. Auf vielen Grünflächen werden wieder Slacklines gespannt, die begabte Könner und angehende Fans fordern. Doch was macht das Slacklinen eigentlich aus und was tut es für die eigene Gesundheit?

Begründet in den 1970er Jahren von Bergsteigern und Kletterern, hat sich das Slacklinen von der Randsportart zum Trendsport entwickelt. Altersklassenübergreifend balancieren junge wie ältere Leute über die gespannten Bänder und trainieren dabei Körper und Geist gleichermaßen. Das Geheimnis daran ist: Neben der körperlichen Ertüchtigung, die Körperspannung und ein gewisses Maß an Gleichgewicht fordert, sorgt der Tanz auf dem Seil für weitere positive Effekte, die dem Körper zu Gute kommen.

Stabilität und eine unvergleichbare Körperbeherrschung sind die Voraussetzungen für das Slacklinien. Dabei ist es unerheblich, ob du als erfahrener Sportler in luftigen Höhen oder als Anfänger knapp über dem Boden wandelst. Was einen auf dem Seil hält, ist die Kontrolle über den Körper und eine ausgeglichene Balance. Damit einhergehend wird die Konzentrationsleistung auch für den Alltag gestärkt.

Wer bisher glaubte, dass ein ausgeprägter Muskelaufbau nur durch eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio und schwere Gewichte möglich ist, wird sich nach dem Training auf der Slackline wundern. Die ständige Anspannung des Körpers setzt die Muskelpartien von den Armen bis zur Rumpfmuskulatur unter ständige Belastung.

Quelle: Pixabay

Natürlicher Sport

Besonders die Gesäß- und Beinmuskulatur wird in Anspruch genommen. Das Ausgleichen von leichten Winden, das Halten der Balance und der gestärkte Halt mit den Füßen fordert das Maximum an Kraft im unteren Körperbereich. Für den Alltag sind solche Übungen ein Geschenk, da auf diese Weise die natürlichen Bewegungen trainiert werden und Gelenke bereits bekannte Bewegungen ausführen. Dies ist der Vorteil einem Fitnessstudio gegenüber. Dort werden natürlich auch Übungen für die gesamte Muskulatur angeboten. Aber Hanteltraining ist als natürliche Bewegungsabfolge kaum einzustufen.

Der Vorteil an natürlichen Sportarten, die im Freien ausgeübt werden, ist zudem, dass Bewegungen an der frischen Luft den Organismus anregen. Aus diesem Grund wird Joggen oder Walken in der Natur immer beliebter. Der Kreislauf profitiert von der angeregten Durchblutung und kann den Körper direkt mit frischem Sauerstoff versorgen. Gleichzeitig fördert das Training im Freien den Kalorienverbrauch, da durch natürliche Widerstände der Körper mehr gefordert wird und zu Höchstleistungen auffährt.

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Trendsportarten gewinnen an Beliebtheit

Mit dem steigenden Interesse an Sportarten, die sich vom Geheimtipp zum Must-Do entwickeln, werden auch die Möglichkeiten immer vielfältiger. Wurden Slackliner vor einigen Jahren noch skeptisch beäugt, wenn sie ihre Leine zwischen Parkbäumen aufspannten, so gehört es heute zum klassischen Bild eines Sommertages im Park. Die Freude an neuen Dingen und die Lust am Ausprobieren sorgen auch in anderen Bereichen für ein steigendes Interesse an neuen Teilnehmern.

Freeclimbing in der Stadt? Kaum vorstellbar! Was nur bergreichen Regionen und Mutigen vorbehalten war, hat nun auch Einzug in die urbanen Großstädte gehalten und nennt sich Bouldern. Das Klettern in Hallen an präparierten Wänden zieht immer mehr Abenteurer an, die sich von Vorsprung zu Vorsprung hangeln. Es ist der Versuch, zurück zum Sport mit natürlichen Einflüssen zu kommen und etwas Adrenalin dabei zu erhaschen.

Funsport steht im Vordergrund

Standen bisher der körperliche Aspekt und das optische Ergebnis im Vordergrund, so setzen viele Sportler heute auf die Spaßkomponente. Die Verschmelzung aus Aktivitäten, die gleichzeitig für Freude und Geselligkeit sorgen, ist gefragt.

Quelle: Pixabay

Balancieren auf der Slackline, Klettern an Wänden oder auch Trampolinspringen sind keine reine Spaßaktivität mehr. Sie alle zählen zu den Trend- und Funsportarten, die ernsthaft betrieben werden. Eine positive Entwicklung, da die klassischen Sportarten den Weg in die Moderne nur selten schaffen. 

Funsportarten wie Slacklinen schaffen es auf einfache Weise, die natürlichen Bewegungen als Event zu verkaufen und das Interesse am Sport wieder zu wecken, was wiederum in die Gesundheit und dem Bewusstsein dem eigenen Körper gegenüber im Alltag einzahlt.

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