Sicher auf der Slackline
Die Sicherheit für Slackliner und auch für Zuschauer (!) ist eins der wichtigsten Themen und kommt häufig zu kurz. Slacklinen ist ein Sport und jeder Sport birgt gefahren und Risiken. Durch das Beachten einiger weniger Grundsätze kann die Sicherheit auf sehr einfache Weise deutlich erhöht werden.
Auf weichen Untergrund achten
Rasen und Sand bieten sich zum Beispiel besonders gut an, da der Boden bei einem Sturz besser federt als Beton oder Steine. Der Untergrund sollte auf Steine und andere spitze / scharfe Gegenstände abgesucht werde - besonders wenn Barfuss geslackt wird.
Länge und Höhe der Slackline
Weiterhin empfehlen wir die Slackline für den Anfang auf kurze Distanzen in niedriger Höhe zu spannen. Eine 8-10 Meter lange Line auf Kniehöhe ist für den Anfang völlig ausreichend und bietet eine gute Herausforderung.
Wer diese Distanz sicher und kontrolliert läuft kann sich langsam in der Länge und bei Bedarf in der Höhe steigern.
Ratsche sichern
Die Ratsche immer schließen/verriegeln! Dadurch wird verhindert, dass diese sich bei stärker Belastung öffnet (zum Beispiel beim Springen / Jumplinen).
Hilfe anbieten und stützen
Kindern, Unerfahrenen und älteren Menschen immer ausreichend Unterstützung anbieten um mögliche Stürze und das Abrutschen von der Slackline zu verhindern. Gerade bei Kindern ist der Aufgang auf die Slackline schwierig wenn diese zu hoch angebracht ist. Mit einer Hand zum hochziehen fällt das ganze viel einfacher.
Die richtigen Ankerpunkte zum spannen
Nur zwischen Objekten spannen, welche die starke Belastung auch aushalten und dabei nicht beschädigt werden. Am besten geeignet sind wohl kräftige Bäume (auf Baumschutz achten!). Bei anderen Befestigungen wie Pfeilern sollte darauf geachtet werden, dass am Ansatz des Ankerpunktes angesetzt wird und über zB einen Kasten nach oben abgespannt wird
Und noch ein paar zusätzliche Hinweise und Tipps:
- » Keine Selbstüberschätzung und Selbstgefährdung
- » langsam an Neues herantasten und mit Hilfestellung starten
