Die Wahl der Slackline

Gerade am Anfang stellt sich wohl jede/r die Frage: Welche Slackline ist die richtige für mich? Mit welcher fange ich an?

Eine berechtigte Frage, die ohne weiteres gar nicht so leicht zu beantworten ist und an der sich die verschiedenen Slackline-Geister scheiden. Die einen sagen die schmalere Slackline (mit 25 mm) ist für den Einstieg besser, die anderen meinen die etwas breitere (mit 50mm). Beide haben Vor- und Nachteile. Und je nach Anforderung und Interesse sollte gewählt werden.

Die schmaleren Lines sind an sich stabiler. Stabiler nicht von der Haltbarkeit der Slackline sondern bezogen auf das seitliche Kippverhalten. Heißt die schmalere Variante kippt seitlich nicht weg sondern liegt stabil unter dem Fuß. Nachteil ist ganz klar das schmalere Band was den Füßen weniger Platz und somit auch weniger Halt bietet. Was dann vermulich auch der Grund dafür ist, dass häufig angenommen wird das breitere Lines in jedem Fall einfacher sind.

Die breiteren Lines weisen das gerade erwähnte seitliche Kippverhalten auf. Die Line kippt also seitlich leicht mit dem Fuß weg. Diese Bewegung muss dann extra mit ausgeglichen werden und erschwert den Einstieg etwas. Ganz klarer Vorteil ist natürlich das breitere Band, wodurch die Füße sicherer und stabiler beim Laufen gesetzt werden können. Das breitere Band bietet sich entsprechend besonders für Kinder, Personen mit körperlichen Einschränkungen und ältere Menschen an.

 

Noch einmal kurz zusammengefasst:

25 mm Slackline

  • Vorteil: kein seitliches Kippen der Line.
  • Nachteil: beim anfänglichen Wackeln/Zittern der Beine wird das Füße setzen erschwert (weil weniger Trittfläche).

50 mm Slackline

  • Vorteil: breites Band für einfachers Laufen / Schritte setzen.
  • Nachteil: das Band kippt seitlich unter dem Fuß weg was zusätzlich vom Slackliner ausgeglichen werden muss.

 

Einen guten Überblick über die verschiedenen Lines findest du in unserem Produktkatalog.

 

Welche Slackline ist nun aber die richtige für mich?

Am besten geht man einfach einmal mit ein paar anderen Slacklinern in den Park und probiert verschiedene Varianten aus. So erlebt man am besten welche Slackline sich wie verhält und was einem persönlich für den Anfang gefällt.

Und das ist eigentlich auch schon das wichtigste: Dir muss es gefallen, nicht den anderen. Und je länger man dabei ist, desto mehr verschiedene Slacklines probiert man aus. Mal hier im Park, mal dort bei einem Event. Und irgend wann weiß man dann welche Line einem am meisten zusagt. Und dieses Gefühl ist dann die richtige Entscheidung - die einem niemand wirklich abnehmen kann.

 

Letztendlich sollte also jeder eigene Erfahrungen sammeln und sich für das entscheiden, was am meisten Spaß macht und am besten für einen selbst funktioniert.