Erste Tricks

Nachdem die ersten Schritte auf der Slackline gelaufen werden können, entwickelt sich schnell der Wunsch neue Dinge auf der Slackline zu erlernen. Um ein paar Ideen zu vermitteln, haben wir nachfolgend eine kleine Zusammenstellung an Tricks inkl. Bild erstellt.

Wir sind bestrebt diesen Bereich stetig weiter auszubauen. Über Unterstützung und die Übersendung von Trick-Bildern freuen wir uns sehr.

 

Achtung: Bei vielen der nachfolgenden Tricks besteht ein deutlich erhöhtes Verletzungspotential! Wir rufen zur Vorischt auf.

 

Knee Drop

Der Knee Drop (auch als DropKnee bezeichnet) ist ein schöner Trick, der auch von Einsteigern recht schnell erlernt werden kann.

Beim KneeDrop geht der Slackliner in die Hocke und legt das eine Bein (am Sprunggelenk) auf der Slackline ab. Die größte Schwierigkeit: Um in die Hocke zu gehen braucht man erst einmal eine gewisse Kraft. Ist man erst einmal im Knee Drop, ist die Position dafür aber sehr stabil und ruhig.

Aus dem Knee Drop können mehrere weitere Positionen eingenommen werden, entsprechend kann der Trick als Grundlagen-Trick gesehen werden.

 

Die folgenden Fotos zeigen den ausgeführten Knee Drop. In dieser Video-Anleitung ist außerdem der gesamte Bewegungsablauf zu sehen.

Line Kiss

Der Line Kiss (Linekiss) ist ein Trick, der sich aus dem Knee Drop entwickeln lässt. Dabei geht man aus dem Stand erst auf das eine Schienbein in die Hocke und zieht dann das andere Bein nach um sich anschließend nach vorne zu beugen und mit der Stirn oder dem Mund die Line zu berühren.

Bei diesem Trick verliert man schnell das Gleichgewicht, da sich der Fixpunkt durch das Senken des Kopfes verschiebt.

Eine Video Anleitung finden Sie hier.

Auf der Suche nach einer geeigneten einsteiger Slackline mit der Sie die Tricks dieser Art machen können? Wir empfehlen Ihnen die Orange Wing, die mit weichen Kanten und guten Eigenschaften für Anfänger und Fortgeschrittene aufwartet.

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Butt Bounce

Der Butt Bounce ist - wie schon sein Name beschreibt - ein Trick, bei dem Man auf dem Hintern landet und wieder "hinausgeschleudert" wird.

Ziel des Butt Bounce ist es, sich aus dem Stand mit dem Po auf die Slackline fallen zu lassen um anschließend wieder in den Stand zu kommen. Dabei nutzt der Slackliner die hervorragende Trampolin-Eigenschaft einer guten Jumpline.

Die folgenden beiden Bilder lassen sich den Trick etwas besser vorstellen. Und in diesem Video-Tutorial wird der Butt Bounce noch einmal ausführlich erklärt und vorgeführt.

Chest Bounce

Beim Chestbounce landet der Slackliner mit dem Brustkorb/Bauch auf der Slackline und wird anschließend wieder hinausgefedert um in den Stand zu kommen oder direkt einen anderen Trick anzuschließen.

Gestartet wird aus dem Stand oder aus der Bewegung mit einem vorhergehenden Trick.

Nachfolgend haben wir ein paar Bilder angefügt, die durch anklicken vergrößert werden können. Und in dieser Video "Schritt für Schritt" Anleitung wird dir genau erklärt, wie du den Chestbounce erlernen kannst.

 

Buddha (seitlich)

Der seitliche Buddha ist eine Yoga-artige Haltung auf der Slackline, die mit ein bisschen Übung recht schnell erlernt werden kann.

Gerade am Anfang erweist sich der Trick als zum Teil schwierig in der Ausführung, da erst einmal die richtige Haltung gefunden werden muss, bei der die Kniee aneinander vorbei gebracht werden können. Hat man diese Bewegung allerdings erst einmal heraus, bleibt nur noch das seitliche drehen und ausbalancieren ohne Arme zu üben. Das kommt aber mit der Zeit und der regelmäßigen Übung.

Ziel soll es letztlich sein, mit den Fußkanten auf der Slackline zu hocken, möglcihst tief in den Buddha zu gehen und die Arme vor dem Körper zu verschränken.

 

Nachfolgend haben wir noch zwei Fotos von dem Trick eingestellt, die durch einen Klick vergrößert werden können. Wie der Trick ausgeführt wird zeigt dieses side Buddah Video.

Alte Trick-Sammlung

Nachfolgend finden Sie unsere alte Trick-Sammlung die im oberen Bereich komplett überarbeitet und mit Bildern versehen wurde. Wir wünschen viel Spaß beim Üben und ausprobieren.

Tricks für Anfänger:

Gehen vorwärts - So schwer kann das gehen auf einer Slackline doch nicht sein. So denken sicher viele Zuschauer. Aber so einfach ist es dann auch wieder nicht. Wer anfängt merkt sofort wie wackelig die Angelegenheit eigentlich ist. Die ersten Schritte sind übrigens die schwersten. Jeder neue Schritt wird einfacher.

Gehen rückwärts - Wer rückwärts laufen möchte, muss gehen ohne die Slackline aus dem Augenwinkel zu sehen. Das ist am Anfang ungewöhnlich und seltsam. Wenn die Füße aber vorsichtig suchend auf die Line gesetzt werden geht das nach kurzer Zeit fast so sicher wie das vorwärts Laufen.

Drehen - Aus dem Stand mit Blick in eine Richtung eine 180 grad Drehung auf der Line. Kann variiert werden über die Drehart und die Drehrichtung. Bei der Drehart kann man sich z.B. schnell über die Fußsohlen drehen oder aber langsam die Füße umsetzen und dabei drehen. Bei der Drehrichtung ist es sinnvoll die Drehung nach links als auch rechts zu üben.

Hinknien - Jetzt wird es schon etwas trickreicher. Auf der Slackline stehend in die Knie gehen. Bei Bedarf das hintere Bein von der Line heben und mit dem Schienbein aufsetzen um tatsächlich zu sitzen. Jetzt kann zB der vordere Fuß nach vorne ausgestreckt werden. Anschließendes wiederaufstehen gehört natürlich auch dazu. :-)

Aus dem Sitzen aufstehen (mit beiden Beinen) - Auf die Slackline setzen, beide Beine auf der Line. Probleme am Anfang sind normal. Die Kraft kommt erst mit der Zeit. Als kleine Hilfestellung: Es ist sehr hilfreich wenn man den einen Fuß sehr nah an den Körper zieht und den anderen weit von sich weg schiebt. Der entfernte Fuß kann auch unter die Line geklemmt werden um das Aufstehen zu erleichtern.

Aus dem Sitzen aufstehen (mit einem Bein) - Selbes Prinzip wie mit beiden Beinen. Nur das in diesem Fall der eine Fuß neben der Line in der Luft ist. Die etwas einfachere Variante ist den Fuß seitwärts an der Line. Die schwierigere mit dem Fuß komplett ohne die Berührung der Slackline.

Fortgeschritten:

Hinsetzen aus dem Stand - Auf der Slackline stehend versuchen sich hinzusetzen. Dabei fällt es leichter, wenn immer beide Beine die Line berühren. Bei nur einem Fuß wird das ganze doch eine sehr wackelige Angelegenheit - ist aber auch machbar. Eine Möglichkeit sich hinzusetzen ist es zum Beispiel den einen Fuß vorne unter die Line zu haken um sich dann nach hinten hinsezten zu können. Insgesamt gibt es aber endlose Varianten - egal auf welche Art und Weise.

Kleiner Sprung - Einen kleinen Sprung auf der Slackline nach vorne (oder hinten?). Dafür ist es für den Anfang am leichtesten, wenn man ca 2 Meter am Ende der Line steht und zum Baum / Befestigung schaut. Dann ein kleiner Sprung nach vorne. Die Distanz bei Bedarf langsam steigern. Und irgend wann mal umdrehen und in richtung Mitte der Slackline springen. Da wird es dann auch gleich wesentlich wackeliger.

Seitwärts stehen - Seitwärts auf die Line stellen und ausbalancieren. Kann variiert werden durch das Beine auseinanderschieben in Richtung Spagat. Eine weitere Steigerung ist das seitwärts Laufen.

Auf die Slackline springen (aus dem Stand) - Neben die Slackline stellen, vom Boden abdrücken und auf die Slackline springen. Beim Landen ausbalancieren und stehen. Das ganze kann variiert werden durch z.B. eine halbe Drehung im Sprung.

Auf die Slackline springen (mit Anlauf) - In kleiner Entfernung hinstellen und mit Anlauf auf die Line springen. Je sicherer man wird, desto weiter kann die Sprung-Entfernung gewält werden. Bis zu zwei Meter Sprungentfernung sind auf jeden Fall machbar. Aber bitte langsam angehen lassen und die Gelenke und Bänder schonen!

Profi:

Surfen - Auf ca das erste oder zweite Drittel der Slackline stellen und die Line unter sich zum hin und herschwingen bringen. Die Schwingungen aus der Hüfte ausbalancieren. Beim Surfen sollte die Line nicht zu fest gespannt sein. Je länger die Line wird, desto schwerer ist das Surfen. Die Schwierigkeit kann auch erhöht werden durch größere Ausschwünge und Steigerung der Schwing-Frequenz.

Großer Sprung - Einfaches Stehen auf der Line (die am besten Jumplineartig fest angezogen ist). Und dann die Federkraft der Slackline benutzen um einen großen Sprung nach vorne zu machen - und natürlich auf der Slackline zu landen und zu stehen. Je weiter und höher der Sprung umso schwieriger wird es. So hat man ständig die Möglichkeit sich zu steiger. (Bitte vorsichtig steigern! Deutlich erhöhte Verletzungsgefahr!)

Mehrere Sprünge hintereinander - Jedes Federn ein Sprung, in welche Richtung ist dabei völlig egal. Vor, zurück, Beinwechsel, selbes Bein. Die Variationsmöglichkeiten sind vielfältig und quasi unbegrenzt. Theoretisch kann das ganze noch mit Drehungen versehen werden.

Slackline Tricks - Sammlung 3.6 von 5 Sternen, basierend auf 12 Stimmen

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